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Schulpolitik
Angesichts der Folgen der Globalisierung ist eine hoch qualifizierte Ausbildung für jeden eine unverzichtbare Voraussetzung für beruflichen Erfolg. Unser gegliedertes Schulsystem kann die damit in Verbindung stehenden Aufgaben nur dann wahrnehmen, wenn ständig Anpassungen an die im Wandel befindlichen Lebensbedingungen auch bei den Schulen erfolgen. Eine optimale Ausstattung der Schulen mit Personal und Lehrmitteln ist dafür ausschlaggebend.
Die MBL spricht sich konsequent für das gegliederte Schulsystem aus, wobei neben den allgemein bildenden Schulen vor allem den Berufs bildenden Schulen mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden muss. Wir treten in Bezug auf die Grundschulen für eine wohnortnahe Beschulung ein. Die Haupt- und Realschulen sind eine wichtige Vorstufe für die Berufsausbildung im Dualen System. Dies gilt vermehrt inzwischen auch für die Gymnasien und Fachoberschulen. Die Ausstattung aller Schultypen mit Ressourcen muss zeitnaher erfolgen. Die Schulhöfe sollen an die Erfordernisse zeitgemäßer Pädagogik angepasst und dementsprechend umgestaltet werden. Schulen sollen gewaltfreie Räume sein. Zu kurz gekommen ist dabei jedoch in den letzten Jahren das Zusammenspiel zwischen den Hauptschulen, den Realschulen und der Wirtschaft. Von einigen positiven Beispielen abgesehen, muss hier ein verstärkter Dialog gesucht werden.
Die MBL begrüßt ausdrücklich das Konjunkturprogramm, mit dem eine bessere Ausstattung der Schulen ermöglicht wird. Allerdings handelt es sich beim Konjunkturprogramm nicht um Geschenke sondern um Kredite, die zurückgezahlt werden müssen und den städtischen Haushalt auf Jahre hinaus belasten.